Der Grüne Star – Glaukom

Der Grüne Star wird häufig mit dem Grauen Star verwechselt, deshalb spricht man heute lieber vom „Glaukom“.

Die Ursachen und Symptome

Das Tückische am Glaukom ist, dass es meist ganz schleichend kommt. Nach und nach engt sich das Gesichtsfeld ein, und es kommt zum „Tunnelblick“, bei dem der Patient die Welt wie durch ein Schlüsselloch sieht. Ursache ist ein Überdruck im Auge, der den Sehnerv und Fasern der Sehzellen absterben lässt. Zu diesem Überdruck kommt es, wenn das sogenannte Kammerwasser, das das Auge durchspült und versorgt, nicht richtig abfließen kann. Dieser Überdruck schädigt auf Dauer den Sehnerv.

Diese Schädigungen sind nicht mehr rückgängig zu machen!
Sorgen Sie mit regelmäßigen Kontrollen ab dem 40. Lebensjahr vor!

Bei dieser Kontrolle – am besten alle zwei Jahre – messen wir den Augeninnendruck und das Gesichtsfeld

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Das menschliche AugeAufbau des menschlichen Auges

Die Therapie

Wenn im Auge Überdruck herrscht, können Medikamente für Abhilfe sorgen. Sie wirken sehr unterschiedlich: Manche erweitern das Maschengewebe am Rande der Regenbogenhaut, damit das Kammerwasser besser abfließen kann, andere drosseln die Produktion von Kammerwasser.

Die neueste Generation von Arzneimitteln (Prostaglandine) dehnt und erweitert das Abflusssystem, sie müssen nur einmal täglich getropft werden.

Wenn diese Medikamente nicht mehr helfen, ist eine Operation notwendig. Dabei wird entweder durch gezielte Laserbehandlung der Abfluss des Kammerwassers verbessert oder es wird eine kleine Öffnung am Außenrand der Iris gelegt oder ein zusätzlicher Kanal nach außen geschaffen.

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